Entspannungshilfe Gewichtsdecke

Wir Autist*innen sind vom Alltag sehr gestresst.
Den ganzen Tag über Sinnesreizen ausgesetzt sein, die man nicht filtern kann, ist sehr anstrengend. Situationen, Vorgänge und Veränderungen zu händeln, die man oft nicht kontrollieren kann, erzeugt Anspannung und Druck und kostet viel Kraft.

Jeden Tag müssen wir abschätzen, welche Termine, Erledigungen und Kontakte sich mit der Energie ausgehen, die wir gerade zur Verfügung haben und wo wir auf Teilhabe verzichten müssen. Zu all dem ist es oft erforderlich, mit starken Ängsten zurechtkommen, die viele Alltagssituationen überschatten.

Die Erholungszeit, die uns ein normaler Alltag zugesteht, reicht oft nicht aus, um unsere Batterien wieder aufzuladen. Wir schlafen schlecht, sind unruhig, quälen uns durch Overloads. Manche von uns kommen damit in eine Abwärtsspirale, an deren Ende man kraftlos zurückbleibt.


Ich kenne diese Abwärtsspirale selbst und versuche, so viel Erleichterung wie möglich in mein tägliches Leben zu integrieren. Das bedeutet, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn mich Aufgaben, Termine oder Erledigungen zu viel Kraft kosten würden oder ich sie alleine nicht schaffen würde. Das bedeutet aber auch, Bestellungen aufzugeben und Lieferungen in Anspruch zu nehmen, weil Einkäufe in Geschäften zu viel Energie rauben.

To-do: Erholung.

Erholung kann aber auch die Beschäftigung mit dem Spezialinteresse bringen. Oder Zeit allein zu verbringen. Stimming ist ebenso kraftspendend wie ein erholsamer Schlaf.

Bereits seit vielen Jahren ist mir dafür ein Hilfsmittel bekannt: die Gewichtsdecke.
Gewichtsdecken, oder auch Therapiedecken, sind mehrere Kilogramm schwere Decken, die mit Sand, Glaskugeln oder ähnlichem gefüllt sind. Sie üben einen gleichmäßigen und großflächigen Druck auf den Körper aus, der beruhigend auf das Nervensystem wirkt und durch den kräftigen Berührungsreiz die Körperwahrnehmung verstärkt. Es ist wie eine Umarmung, aber ohne die Notwendigkeit des Körperkontakts mit anderen Menschen.

Für Kinder gibt es auch Westen oder Kuscheltiere, die mit Sand gefüllt sind, und mit einem ähnlichen Prinzip arbeiten.

Gewichtsdecken waren lange Zeit nur über den Reha-Fachhandel erhältlich und entsprechend kostspielig. Sie sind nicht als Hilfsmittel gelistet. Eine Beteiligung der Krankenkasse an den Kosten ist möglich, liegt aber im Ermessen der Krankenkasse und muss oft erst mühsam beantragt und erstritten werden. Man kann sie zwar auch selbst anfertigen, ich selbst habe aber nicht die Fähigkeiten oder die Geduld dafür, so wie viele andere Menschen auch.

Bezahlbarer Luxus.

Erst kürzlich entdeckte ich einen Shop für Gewichtsdecken, der sie in einem erschwinglichen Preisrahmen anbietet und noch dazu in Europa produziert. Nach längerem Überlegen bestellte ich die 12 kg schwere Decke, die eine Woche später bei mir eintraf.

Der Hersteller empfiehlt ein Deckengewicht, das etwa 10% des eigenen Körpergewichts entspricht. Dass ich mich für eine deutlich schwerere Decke entschieden habe, lag in meinem eigenen Ermessen und ist keine Empfehlung. Die Decke gibt es in mehreren Größen und Gewichtsstufen und wird für Kinder und für Erwachsene angeboten.

Gewohnheiten sind alles.

Zugegeben, ich hatte sehr hohe Erwartungen an die Decke, die in der ersten Nacht enttäuscht wurden. Ich konnte kaum schlafen.
Das Material, das Gewicht, die Möglichkeit der Bewegung im Schlaf – alles war anders und ungewohnt. Ich habe schlichtweg nicht daran gedacht, wie wichtig der Faktor Gewohnheit für mich ist. Es war also voraussehbar, dass es erst einmal schwierig damit wird und ich hätte mich vielleicht erst langsam und mit viel Zeit an sie gewöhnen sollen.

Von da an wurde es aber jede Nacht angenehmer und besser und ich habe inzwischen immer wieder das Gefühl, die Decke könnte ruhig noch schwerer sein. Sie hilft mir, zu entspannen und besser zu schlafen. Es beruhigt mich schon, wenn ich sie beim Lesen über mich lege und ich möchte sie ehrlich gesagt nicht mehr missen.

Gewinne eine von zwei Therapiedecken!

Da Gewichtsdecken inzwischen zwar erschwinglicher, für viele aber noch immer schwer finanzierbar sind, habe ich mich mit therapiedecken.de in Verbindung gesetzt und sie um eine Kooperation gebeten. Und zu meiner Freude sagten sie zu. Sie stellen mir zwei Decken zur Verfügung, die ich an dieser Stelle verlosen darf.

Um an dieser Verlosung teilzunehmen, hinterlasst mir bitte einen Kommentar, in dem ihr mir verratet, wie ihr euch am besten entspannt.

Die zwei Gewinner*innen werden von mir kontaktiert (E-Mail-Adresse nicht vergessen!) und kann dann therapiedecken.de mitteilen, welche Decke in welcher Größe und mit welchem Gewicht gewünscht wird. Viel Glück!


DISCLAIMER

Gewinn: Per Zufallslos werden 2 Gewinner*innen ermittelt. Die Gewinne können nicht in bar abgelöst werden.

Zeitraum: Das Gewinnspiel findet ausschließlich im folgenden Zeitraum statt: 23.7. – 4.8.2019. Das Gewinnspiel endet somit am 4.8.2019 um 24:00 Uhr. Sämtliche Teilnahmen nach Ablauf der Frist werden nicht mehr berücksichtigt.

Teilnahmemöglichkeit & Voraussetzungen: Gewinnberechtigt sind nur Teilnehmer*innen die das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Pro Person darf nur einmal teilgenommen werden.

Verlosung: Die Auswahl der Gewinner*innen erfolgt bei einer Ziehung nach dem Zufallsprinzip und findet nicht öffentlich statt. Die Gewinner*innen werden schriftlich per E-Mail verständigt. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb von 7 Tagen nach Verständigung, verfallen die Ansprüche ohne Anspruch auf Ersatzleistung. Die Verständigung gilt mit Absendung der E-Mail als erfolgt.

Datenschutz: Für die Bekanntgabe der E-Mail-Adresse gilt die Datenschutzbestimmung.

139 Gedanken zu „Entspannungshilfe Gewichtsdecke

  1. Am besten entspannen kann ich beim Malen/Zeichnen von Mandalas, oder auch beim Unkraut jäten. Zeit allein für mich steht auch ganz weit oben.

  2. Oh, wie toll Deine Erfahrung zu lesen! Vielen Dank dafür. Ich bin vor ein paar Monaten auch auf den Anbieter gestoßen und hab mich gefragt, ob so eine Decke auch mir helfen kann, besser zu schlafen. Seitdem spare ich auf das gute Stück – da kommt also deine Verlosungsaktion wie gerufen. 🙂 Ich bin noch auf der Suche nach einer effektiven Enspannungsmethode. Was bei mir aber aktuell am besten hilft, ist die Kombination aus Wasser (z.B. Dusche oder Badewanne) und einem Licht, das langsam die Farbe wechselt, auf das ich mich konzentrieren kann. Viele Grüße, Hanni

  3. Vielen Dank für den Artikel!

    Ich entspanne mich am besten draußen in der Natur, wo keine anderen Menschen sind. Oder ich entspanne mich auch Zuhause, wo Alles an seinem Platz ist und keine fremden Menschen hinein können, zum Beispiel beim Malen oder Sprachen lernen.

  4. Danke für deinen Erfahrungsbericht und für das tolle Gewinnspiel ^^
    Mich entspannen sehr Musik (ruhig zuhause wenn alleine oder laut mit Kopfhörern wenn auf der Strasse/in den Öffis), schaukeln (leicht aber ständig) und kilometerweise gehen (am Besten im Land, aber in der Stadt geht auch).

    1. Am besten kann ich mich entspannen, wenn ich wie ein Burrito in eine Decke eingewickelt im Bett liege oder mir Bilder/Videos von Pinguinen ansehe. Besonders Videoaufnahmen von watschelnden Pinguinen sind sehr entspannend für mich.

    1. Danke für diesen guten Beitrag! Ich überlege auch schon länger, ob ich mir zu einem Geburtstag eine Gewichtsdecke wünsche.
      Gut entspannen kann ich beim Sport, z.B. beim schwimmen bin ich ganz mit mir und meiner Atmung beschäftigt und kann meine Umgebung ausblenden. Oder aber beim Lesen im Hängesessel. Das ist meine persönliche Höhle

  5. Liebe Marlies,

    vielen dank für deine so ausführliche Berichterstattung und die Chance insgesamt zwei Therapiedecken gewinnen zu können.
    Ich erhole mich am liebsten in der Sauna bei einem Thermenbesuch, weiß aber auch, weil ich sehr oft sehr müde bin, guten Schlaf mehr als zu schätzen.
    Ich würde mich freuen, diesen mit einer passenden Gewichtsdecke noch optimieren zu können und dann vielleicht weniger müde Tage zu haben.

    Lieben Gruß
    Daniela

  6. Ich entspanne gut beim Musik machen – ich spiele ein Stück (manchmal nur einen Teil) oft viele Male bevor er wirklich sitzt. Am besten geht es, wenn ich nicht darüber nachdenke, sondern meine Finger einfach spielen lasse und darauf vertraue, dass sie wissen wo sie hin müssen – gleichzeitig aber auch nichts anderes denke. Dabei wird mein Kopf buchstäblich leer, was ich mit Meditation nie hinkriege.

    Ich bin früher geritten, leider reicht das Geld dafür gerade nicht – dabei passiert etwas Ähnliches, Pferde sind groß und oft hektisch, sie „zwingen“ einen sozusagen dazu gegenwärtig aufmerksam zu sein und nicht viel anderes zu denken. (außerdem ist man draußen und an der frischen Luft, auch das tut mir gut)

  7. Mich entspannt sehr das arbeiten mit Pflanzen, also immer wenn ich mich gestresst fühle, kümmere ich mich um meine Pflanzen. Was noch zu einer kurzen entspannung hilft, ist dass sich meine Freundin auf mich legt. Gewicht ist zwar deutlich mehr als die 10% aber für den Moment sehr angenehm und erdend. So eine Decke würde deswegen perfekt helfen und steht auch schon eine Weile auf der Wunschliste!

  8. Vielen Dank für dein Blog und diesen informativen Artikel!
    … und noch ein Danke! an therapiedecken.de, dass sie dich bei dieser Aktion unterstützen. Das finde ich großzügig.

    Ich habe eine sehr große und etwas schwerere Frotteedecke, unter der ich auch ziemlich gut schlafen kann. Eine echte Therapiedecke stelle ich mir wunderbar vor!

    So wirklich wirklich entspannen fällt mir sehr schwer – es geht recht gut, wenn ich alleine sitze und schreibe. Draußen wäre noch schöner, aber leider habe ich da noch keinen Ort gefunden, an dem nicht gleichzeitig zu viele andere Menschen sind.

  9. Ich finde es aktuell super schwierig, mich zu entspannen. Weil in meinem Leben gerade viel drunter und drüber geht und aus meiner Kontrolle rutscht. Entspannungsversuche sind z.B Podcasts hören, Trash-Romane lesen oder Serien schauen, aber das funktioniert alles nur so semi-gut. Ich sollte wohl einfach mehr meditieren. 🙂

    1. Hallo du!

      Vielen Dank für deine Mühe, uns die Erfahrung mit der Decke näher zu bringen!
      Und richtig richtig cool, dass du hier sogar zwei davon verteilen darfst!

      Entspannung ist für mich ein total fremder Begriff irgendwie, so richtig entspannt bin ich eigentlich nie..
      Etwas abschalten kann ich beim Schauen einer neuen Serie, wenn ich eine Massage bekomme, richtig gute, laute Musik höre und dabei im Bett liege oder für längere Zeit komplett alleine bin.
      Mental abschalten geht aber leider echt schwer.

  10. Ich kann am besten entspannen, wenn ich in andere (Videospiel-)Welten abtauche, oder wahlweise mit meinem Freund oder unserem Kater schmuse.

  11. Freue mich, dass deine Decke Dir doch noch dabei hilft, dich zu entspannen <3

    Ich entspanne am besten in der Natur (Wald oder Meer sind meine Favoriten) und wenn das grad nicht möglich ist und nur Berlin bleibt, dann hilft es mir experimentellere Musikstücke zu hören, die mich in eine andere Stimmung ziehen.

  12. Gut entspannen klappt selten. Aber etwas, das oft gut bei mir funktioniert ist eine meiner Lieblingsserien schauen und dabei ein Lego set zusammenbauen. Das ist eine gute Mischung aus vertrautem, und etwas forderndem, das aber auch nicht zu anstrengend ist.

  13. Ich entspanne mich gut und gern beim Liegen auf meiner Balkonbank (ganz früh am Morgen, wenn’s draußen noch ruhig ist) und auch beim Kochen (wenn ich’s allein und mit viel Zeit tun kann).

  14. Meinen Kopf kann ich durch Kochen, Arbeit an meinen Pflanzen und nebenbei Hörbuch hören gut entspannen. Körperlich entspanne ich gerne frisch geduscht mit ASMR oder Buch auf dem Sofa. 🙂

  15. Danke für den Artikel, ich war schon sehr gespannt auf Deine ersten Erfahrungen mit der Gewichtsdecke!

    Am liebsten entspanne ich – auch wenn das meist nicht so einfach ist – auf der Couch, mit einem Buch, einem Tee, oder auch beim Schauen meiner Lieblingsserien.

  16. Ich entspanne bei gleichmäßigen Stimmen. Kopfhörer auf die Ohren und ein Hörbuch, Video/Audiostream oder ähnliches an. Hilft auch beim Einschlafen. Entsprechend ungünstig sind entsprechende Stimmen auf Konferenzen …

  17. Ich kann am besten in der Badewanne mit sehr heißem Wasser oder beim Kochen entspannen.
    Beides hilft selbst in sehr blöden Momenten meistens gut. Es wäre toll, ein drittes Mittel dazu zu haben 🙂

  18. Ich entspanne am besten mit Klaviermusik auf Kopfhörern. Abgeschirmt von der, mir viel zu lauten, Umwelt ist das eine Wohltat.
    Leider kann ich nachts nicht mehr durchschlafen. Meine Panikattacken wecken mich fast jede Nacht mehrfach und ich habe tagsüber schon Angst vor der kommenden Nacht.
    Von der Gewichtsdecke habe ich schon gehört. Würde sie gerne ausprobieren, habe aber aktuell keinen finanziellen Spielraum.
    Ich würde die Decke sehr gerne gewinnen, da steckt sehr viel Hoffnung drinnen, aber ich gönne den Gewinn selbstverständlich auch anderen.

  19. Puh – Entspannung ist für mich echt ein Thema als Workaholic – ich kann sehr schlecht abschalten. Mir hilft kalte Luft ganz gut (also Winterspaziergänge, jetzt im Sommer ist es die Hölle) und Kochen und Backen. Da kann ich nebenher Podcasts anhören und mal durchschnaufen.
    Ich würde als taktil überempfindlicher Mensch gerne so eine Decke nutzen, alleine deswegen schon, weil ich die Reaktion des Körpers wissen möchte.

  20. Am besten entspanne ich auf einer Parkbank in der Sonne wo ich einfach nur höre was um mich herum passiert. Am liebsten höre ich dann Vögel oder Springbrunnen zu 🙂

  21. Am besten entspanne ich mich bei einem guten Buch oder guter Musik, am besten noch Beides zusammen.
    Auch die Arbeit im Garten oder auf dem Balkon mit meinen Pflanzen lässt mich runterkommen und ich kann gestärkt weiter der Arbeit/ dem Alltag nachgehen !

  22. ich kann am besten beim kochen oder mit vertrauten podcasts entspannen. danke für deinen interessanten erfahrungsbericht! ich würde die decke sehr gerne ausprobieren.

  23. Oooh, was für eine tolle Aktion!

    Ich entspanne mich am Besten, wenn ich erst Sport mache und mich dann in die Badewanne lege. Wenn die Muskeln müde und der Körper schön warm ist, fällt die Anspannung ab und auch der Kopf kommt zur Ruhe.

    1. Wenn ich wieder mal nicht schlafen kann lese ich in meinem Ebook. Ich habe extra den Tolino mit Nachtbeleuchtung so dass ich nicht wacher werde und niemanden störe. Aber oft geht es ewig bis ich wieder einschlafen kann. Und da ich immer, egal welche Temperatur herrscht zugedeckt schlafe habe ich schon lange überlegt ob das die Lösung sein könnte. Ich würde es toll finden eine Decke zu gewinnen.

  24. Ich entspanne am besten, wenn ich mir Geschichten ausdenke und die dann auch zu Papier bringe. Und wenn das mal nicht möglich ist, höre ich Musik oder schaue mir eine Serie an. Das hilft eigentlich auch ganz gut. Und wenn alle Stricke reißen, sind immer noch meine Kaninchen da, denen ich bei ihren Streifzügen zuschaue. Fast noch unterhaltsamer als die meisten Filme. 😀

  25. Ich entspanne am besten in der Sauna. Die Wärme und die Ruhe sind eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Hoffe durch eine Gewischtsdecke ein Ruhepol Zuhause zu finden.

  26. Entspannen? Das kann ich tatsächlich am besten beim Schlafen. Es hilft bei mir gegen vieles (müde, schlechte Laune, Kopfschmerzen, unruhig, traurig) – nach einem Nickerchen ist alles besser. 🙂
    Die Sommetalternative: Unkraut zupfen.

  27. Am Besten entspanne ich durch Musik oder akustisch begleitete Meditation. Draußen in der menschenverlassenen Natur ist die Nähe des Wassers immer wunderbar beruhigend.

  28. Ein absolut toller Artikel! 🙂
    Diese Gewichtsdecken faszinieren mich auch schon eine Weile.
    Wenn ich leicht gestresst bin, hilft mir Natur und möglichst absolute Ruhe. Für starke Stressmomente habe ich noch nicht so recht eine vernünftige Lösung gefunden, aber die Kommentare regen zum Ausprobieren an. 🙂

  29. Ich entspanne am besten beim Puzzeln. Das bringt meine Gedanken wieder in ordentliche Reihenfolge und ich komme zur Ruhe. Gleichzeitig konzentriere ich mich aufs Puzzle und kann noch vorhandene Kraft kanalisieren 🙂

  30. Entspannend ist für mich ein Spaziergang am Meer. Da das allerdings nur in den Ferien möglich ist, muss es zwischendurch auch mal anders gehen 😉
    Auf einem Baumstamm an einem kleinen Bach verweilen und dem Wasser zuschauen, im Wald die Augen schließen und den Vögeln zu lauschen, ein Kaffee in der Sonne vor der Haustür genießen,… und wie gerne würde ich mal eine solche Decke ausprobieren!

  31. Wenn ich schon sehr gestresst bin, finde ich es hilfreich, mich mit möglichst vielen Kissen und Decken, (halb)herunterglassenen Rolläden, NC-Kopfhörern mit vertrauter Musik oder Hörbüchern zu verstecken/vergraben (wie in einem Nest? Manchmal auch mitsingen, besonders bei emotional bedingtem/verursachtem Stress.

    Ja nach Energielevel auch: Herumlaufen, Sport, am liebsten oder möglichst draußen, alleine, dunkel oder dämmriges Licht, kühle Nachtluft. Schwimmen, klares Wasser.

    Farben. Gute Gerüche. Wenn es noch nicht so schlimm ist und ich einigermaßen aufnahmefähig bin, mag ich einfach alleine sein, guten Tee und Kaffee sehr gerne, dazu Videospiele, Filme, Serien, Comics oder Bücher. Und Schokolade!

  32. Am besten entspannen kann ich bei Meditationen, wenn ich meine Katzen streichel oder mit einem Stimming-Tool (einem Cube oder einer verstellbaren Holzschlange).
    Im Sommer ist es zu warm um mit einer dicken/schweren Decke zu schlafen, daher kann ich im Winter sehr viel besser schlafen.

  33. Kontentwarnung: Phobien, Ängste
    Wie interessant! Ich habe durch meine diversen Phobien und der reizempfänglichkeit viel mit Anspannung zu kämpfen. Mittlerweile setze ich mich gerne mit meinen (Pflege)Tieren auseinander oder verbringe einfach Zeit alleine. Leider hilft das nicht immer und ich suche noch nach weiteren Methoden und Hilfen.

  34. Das kommt bei mir tatsächlich sehr auf die Laune an. Mal Therme, mal ein paar Runden schwimmen. Manchmal flüchte ich mich auch einfach in die Programmierung von irgendwelcher Software.
    Das für meine Umgebung seltsamste ist wohl Musikhören und vor sich hin dösen im ÖPNV. Sich da immer entspannen können ist natürlich etwas doof wenn man eigentlich auf seine Umsteigzeit achten muss.

  35. Ich hasse es ja, es zuzugeben, aber am allerbesten entspannt fühle ich mich nach Sport. Es unterbricht die Gedanken-/Angstspirale. Mein Therapeut hat es immer gesagt, aber da ich ein alter Sportmuffel bin, hat es etwas länger gedauert, bis ich es zugeben wollte. 😉

  36. Ich habe zwei Arten von Entspannung – Fokus/Flow, zB durch Videospiele, oder kreatives Arbeiten, oder die „traditionelle“ Entspannung durch Musik und Licht, Baden, vielleicht Meditation. Ich habe dazu meine Wohnung mit fernsteuerbarem Licht und Lautsprechern überall ausgestattet, so dass ich Moods durch die ganze Wohnung einstellen kann. Das funktioniert auch ganz okay. Leider bin ich oft nicht zuhause :~

  37. Danke für den Bericht, er ist total interessant! Ich hatte mit so einer Decke schon mal geliebäugelt …

    Am besten entspanne ich, wenn ich alleine Zuhause bin. Ich liebe die Ruhe meiner Wohnung und ich liebe es, alles in meinem Tempo machen zu können – ohne unterbrochen zu werden. Dazu gehören noch höchst bequeme Hosen, in denen ich gerne Feldenkrais-Übungen mache.

    Ich habe es schon immer als entspannend erfahren, wenn ich feste gedrückt werde, das machen nur viele Menschen nicht so gerne oder sie trauen sich nicht. Als Single habe ich deshalb einen ziemlichen „Drück“-Mangel.

  38. Zeit alleine oder nur mit engsten Freunden helfen wir zu entspannen. Alleine schwimmen zu gehen, am besten, wenn kaum noch Leute da sind oder ein gutes Buch zu lesen, worin ich versinken kann. Kreatives Schreiben, in Form von Poetry Slams und Gedichten hilft mir auch sehr. Je nach Laune hilft mir Aufräumen und Putzen, da ich aus dem Stolz etwas geschafft zu haben, Energie gewinnen kann. Allgemein sich etwas Gutes zu tun. Mal essen zu gehen, spontan jemanden fragen, ob er Zeit hat, sich selber nicht zuviele Gedanken zu machen (auch wenn’s häufig unmöglich ist), aber es zu versuchen, das entspannt mich.

  39. Ich habe dank meiner Therapeutin die Kunst für mich entdeckt. Als bärtiger Mittzwanziger, der mit Farben und Formen so gar nichts am Hut hatte, wurde ich „ins kalte Wasser“ geschmissen um diese Ausdrucksform auszuprobieren. Es geht nicht darum, wie gut etwas gemalt ist oder aussieht, sondern was man während des Vorgangs fühlt!

  40. Das ist ein tolles Gewinnspiel. Ich denke auch schon länger über so eine Decke nach, die hilft bestimmt super dabei zu entspannen.
    Ich entspanne beim Häkeln und Handarbeiten sehr gerne und gut. Dabei kann ich alles ausblenden und hab am Ende noch eine schöne Sache produziert 🙂

  41. Ich entspanne beim Lösen von Zauberwürfeln. Wie schnell ich bin ist da gar nicht der Fokus, einfach das Geräusch und die fließenden Fingerbewegungen sind sehr schön. Mittlerweile (nach 7 Jahren Übung) kann ich das auch so gut, dass ich beim Lösen nicht mehr wirklich drüber nachdenken muss, das machen meine Hände von alleine.

    Dazu darfs gerne etwas Musik sein!

  42. Ich entspanne am allerbesten am Meer. Einfach am Strand sitzen und aufs Wasser blicken.
    Im Alltag geht das leider nicht, da helfen Musik oder Serien zur Entspannung.

  43. Jaaa, ich bräuchte eine Therapiedecke. Kann mir aber keine kaufen. Drum ist die Verlosung meine Chance! 🙂

    Liebe Grüße
    Josefine

  44. Ah, fast vergessen:
    Ich kann entspannen durch mein Tagebuch (für Freunde auf FB) schreiben. Durch Radioprogramme hören die und deren Sprecher ich gut kenne.
    Singen im Chor. 🙂

  45. Ich schleiche schon seit einer Weile um eine solche Therapiedecke herum 🙂

    Entspannung und mentales Abschalten gibt’s für mich beim Thermenbesuch, Seriengucken, schnurrende Katze auf dem Bauch, versinken in einem spannenden Buch, Autofahren mit Hörbuch oder dem seltenen Glück einer Fußmassage.

  46. Am besten entspannen ich in der Natur, fernab von all den Reizen die tagtäglich auf einen einprasseln und die man schon als normal ansieht. Lässt sich aber leider mit Arbeit, 3 Kindern und Mann und all den damit verbundenen und sonstigen Verpflichtungen eher seltener realisieren.
    Aber auch so hilft es mir, hier und da mal in Ruhe ein bisschen lesen zu können. Unterwegs im Bus, zwischendurch mal 5 Minuten im Garten oder abends vor dem Einschlafen nochmal ein paar Seiten, das hilft mir schon um etwas ruhiger zu werden.
    Und manchmal hilft es auch sich beim Sport zu verausgaben. Aber eben nur manchmal und nicht zuverlässig…

  47. Ein toller Artikel! 🙂

    Ich entspanne am besten, wenn ich etwas kreatives machen kann. Nähen, basteln, malen, Makramee knüpfen, usw.

    Alternativ liege ich gerne mal auf dem Sofa und schaue TV, eingekuschelt unter einer Decke und mit einem Tee, einem heißen Kakao oder einem Glas Wein. Bei dieser Hitze ist das gerade leider nicht möglich. 😀

  48. Dankeschön für den spannenden Bericht. Ich würde so gerne mal wieder ordentlich schlafen…

    Am besten erhole ich mich in der Badewanne mit einem sehr sehr seichten Buch, oder bei einem Waldspaziergang – Hauptsache keine Menschen.

  49. Interessanter Artikel!
    Ich kann am besten bei Stille und Dunkelheit entspannen. Um Stress abzubauen hilft mir auch immer ein Spaziergang durch den Wald und das am besten auch alleine und ohne Musik oder etwas anderes dabei zu hören.

  50. Ich kann am besten bei einem Spaziergang durchs Grüne entspannen, leider ist das in der Stadt nicht immer so leicht möglich. nächtliche Spaziergänge entspannen mich auch sehr.

  51. Hallo, danke für diesen schönen Bericht und die Verlosung.
    Mir geht es momentan nicht so gut und um weniger nachzudenken, schaue ich entweder Serien oder entspanne mich bei einem Schaumbad mit Neoklassischer Musik.

  52. Ein sehr toller Artikel – ich kannte diese Decken bisher noch gar nicht.
    Am besten Entspanne ich selbst in einem warmen Bad und einem Buch wie von Terry Pratchett um der Realität kurz zu entfliehen 🙂

  53. Am Besten kann ich momentan beim Malen von Mandalas entspannen. Aber auch die Buchfaltkunst gehört zu meinen Hobbys und hilft beim entspannen.
    Herzlichen Dank für den Bericht und die Verlosung.

  54. Zum Beruhigen hilft mir, mich von Menschen zu entfernen und mich möglichst geringen/konstanten/vertrauten Reizen auszusetzen. Im Schatten das Rauschen eines Baches oder meine Lieblingsmusik hören, nichts sich bewegendes/blinkendes im Blickfeld haben und irgendwas Lesen, evtl. sogar Chatten ist da ganz toll. Oder auch nur im ruhigen/dunklen Zimmer unter der Bettdecke liegen.

    Auch wichtig ist aber, es möglichst früh zu erkennen und schnell einzugreifen, sofern möglich, um sich nicht aufregen zu müssen.

  55. Ich stelle zurzeit fest, dass mich der Weg zur Arbeit ziemlich stresst. Die Arbeit selbst ist in Ordnung, aber die Fahrt hin und zurück mit der U-Bahn, oh je. Zuviele seltsame Menschen. Selbst manche NTs finden das ja nervig. Für mich ist es jedesmal ein mittlerer mentaler Kraftakt. Interessanterweise gehe ich wiederum gerne in Geschäften Einkaufen (natürlich nicht zu den Stoßzeiten).

  56. Hallo Marlies,
    ich entspanne mich am besten mit Druckpunktmassagen und vielen Decken übereinander, die sozusagen eine Gewichtsdecke simulieren sollen. Außerdem helfen mir NoiceCancellingKopfhörer, um durch den Tag zu kommen.

    Vielen Dank für dieses tolle Gewinnspiel. <3

    Julia

  57. Ich habe verschiedene Entspannungsmöglichkeiten, je nach konkretem Anlass. Ausdauersport hilft mir, gesund zu bleiben und die Ruhe zu bewahren. Ich laufe Marathons und bin (langsamer) Triathlet.

    Alkohol – ein Glas guten Weins zum Abendessen – kann auch sehr angenehm sein. Sex geht natürlich auch immer, entspannt aber erst danach, nicht währenddessen.

    Und ich liebe es, auf einem Musikinstrument, präferiert auf einer Bassgitarre, eine kurze Sequenz im Kreis zu spielen und nur minimal, wenn überhaupt, zu variieren. Dabei zuzuhören, muss furchtbar sein, aber das kann mich dann nicht beschäftigen.

  58. Ich kann gut entspannen, wenn ich gemütlich auf der Couch liege, Tee trinke und dabei meine Lieblings-Serien schaue. Wenn ich nachts ins Bett gehe, hilft mir eine CD mit Meditationsmusik beim Einschlafen.

  59. Zum Entspannen und Schlafen brauche ich wirklich zwangsläufig Ablenkung in Form von Laberpodcasts Oder langatmigen Hörbüchern. Hörspiele gehen manche auch.

  60. Film schauen, was knabbern. Einfach im Bett liegen…. Mit zwei recht kleinen Kindern ist es echt schwer zu entspannen. Da ist jede Minute zum durchschnaufen einfach Gold wert.
    Danke für den tollen Beitrag. Ich liebäugel schon lange mit einer Decke für meinen Sohn, aber war immer etwas abgeschreckt vor den Kosten.

  61. Hallo,
    ich nehme für meinen Sohn an diesem Gewinnspiel teil. Ich weiß das er am besten entspannt wenn sein Zimmer ganz dunkel ist (das ist für ihn sehr wichtig) und er Musik hören kann.
    Ich habe schon vor einiger Zeit von diesen Decken gehört/gelesen und hätte gerne eine für meinen Sohn. Er schläft Sommer wie Winter am liebsten mit einer Federdecke die recht schwer ist. Vor ein paar Wochen musste ich die Decke leider gegen eine neue austauschen und von da an hat er schlecht geschlafen. Er schläft schlecht ein, kann oft nicht durchschlafen und ist morgens eigentlich immer unausgeschlafen.
    Es hat eine Weile gebraucht bis ich darauf gekommen bin das es am Gewicht der Decke liegt. Und da ist mir ein Artikel über Therapiedecken eingefallen, aber leider war diese Anschaffung noch nicht möglich.

  62. Ich entspanne am besten bei einem Basenbad, im Wald beim Spazierengehen, bei einem guten Buch.
    Die Decke würd ich gern für mich und auch meinen Sohn testen.
    Alles Liebe,
    Susanne

  63. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich liebäugle schon länger mit solch einer Decke. Ich kann mir vorstellen, dass sie mir mehr Entspannung und innere Ruhe bringen könnte. Ansonsten entspanne ich mich beim Musizieren. Eine Zeit lang habe ich auch mit progressiver Muskelentspannung ganz gute Erfahrungen gemacht. Ich wünsche allen viel Glück bei der Verlosung. Habt eine schöne Zeit.

  64. Im Prinzip entspanne ich ziemlich ähnlich, wie du es hier mittels der Gewichtsdecken schreibst. Aus Preisgründen habe ich mich aber zu dem Zeitpunkt, als ich das für mich entdeckte, für eine etwas rustikalere Methode entschieden – ich packe mir Gewichtsplatten auf mich drauf, also so Eisenplatten, die Gewichtheber an ihre Stange stecken. Da ich relativ bewegungslos schlafe, rutschen die auch nicht von mir herunter, und ich kann leicht das aktuell gerade gewünschte Gewichtslevel anpassen bzw. an unterschiedlichen Körperstellen die zwischen den (kalten) Platten und mir liegende Decke verschiedene Gewichtsstufen wählen.

    Als weitere Entspannungsmöglichkeit – du beschreibst das mit „den eigenen Körper spüren“ – habe ich für mich Ringershirts herausgefunden. Da habe ich mir ein paar von gekauft – und zwar in zwei bis drei Größen kleiner als ich sie eigentlich benötigen würde. Die sind aus sehr flexiblen Synthetikstoff und sehr dehnbar – so dass man ein gutes Gefühl für den eigenen Körper bekommt, weil er eben zwar in das Jersey rein passt, es aber eben halt doch relativ eng ist – ohne die Atmung oder so zu beeinträchtigen.

    Leider lassen sich diese beiden Varianten nur bedingt miteinander kombinieren, da die Gewichtheberplatten wie geschrieben halt metallisch kalt sind und zwingend was weiches, warmes zwischen mir und denen liegen muss (sonst würde es auch unangenehm an einigen Stellen drücken), und die Ringer-Jerseys halt materialbedingt relativ wärmeisolierend sind – man würde also zu sehr schwitzen, wenn man sich dann auch noch am Oberkörper zudecken würde.

    Insofern würde ich schon gerne mal so eine Decke ausprobieren, ob die ähnlich gut wie meine Selfmade-Gewichtsdecke mit Gewichtsplatten mit normaler Decke funktioniert. 😉

  65. Ich kann mich von meiner Arbeit gedanklich nicht trennen, fahre täglich insgesamt bis zu 500km, dann bei Kunden arbeiten, zwischen 3 und 6 Kunden. Immer voll konzentriert, abends komme ich dann nicht so richtig runter, wälze mich im Halbschlaf hin und her. Bin auch auf die Gewichtsdecke gestoßen, nur der Preis hat mich bisher abgehalten. Ich möchte endlich morgens wieder ausgeruht zu normaler Zeit aufstehen können.

  66. Ich setze mich in meinen Lieblingssessel, wickel straff eine Decke um mich und häkel. Je nachdem, wie sehr ich mich konzentrieren kann, wird es ein einfacher Topflappen oder Teil einer komplexen Figur.

  67. Spannend! Vielen Dank für deine Erfahrungen, das liest sich toll. Ich habe aufgrund von Hochsensibilität ebenfalls Schwierigkeiten, Reize zu filtern. Entspannen kann ich mich bei meinem Pferd, außerdem habe ich vor einigen Jahren entdeckt, dass mich Brot backen für eine kurze Zeit aus der lauten Welt nehmen kann…

  68. Ich entspanne am Besten beim Gärtnern. Musik macht mich in Stresssituationen eher nervöser, deswegen finde ich es besonders interessant, bei wie vielen Kommentatoren Musik hilfreich ist!

  69. Klavier spielen. Improvisation funktioniert am besten.

    Podcasts funktionieren meist sehr gut.

    Wenn es Musik sein soll, dann der Soundtrack Crimson Wings, von Cinematic Orchestra. Fantastisch und bringt mich immer runter

  70. Toller Erfahrungsbericht, danke dafür. Ich habe schon immer beim Schlafen eine bestimmte Wolldecke, ohne die es nicht geht. Zusätzlich habe ich dann noch eine schwere Daunenbettdecke. So eine Gewichtsdecke wäre prima für’s Sofa 🙂 Sei einiger Zeit habe ich für mich das Stricken wieder entdeckt. Dabei kann ich prima alles ausblenden und meistens kommt sogar noch etwas Schönes bei raus 😉 Danke für die Gewinnchance!

  71. Vielen Dank für diesen Bericht und das Gewinnspiel! Ich möchte schon seit längerem ausprobieren, ob mir eine Gewichtsdecke helfen könnte.

    Am entspanntesten fühle ich mich, wenn ich alleine Zeit in der Natur verbringen kann – irgendwo hoch oben in den Bergen, geborgen unter einem Felsvorsprung, oder beim Schwimmen in einer abgeschiedenen Bucht, wenn ich an nichts anderes denken muss als mein eigenes Körpergefühl. Sport hilft mir im Alltag auch dabei zur Ruhe zu kommen, weil für mich die Reizüberflutung durch das Konzentrieren auf Bewegungsabläufe abnimmt.

  72. Ich entspanne am liebsten draußen in der Natur, beim laufen im Wald, wenn es noch früh ist, die Sonne langsam zu scheinen beginnt und das ein oder andere Reh den Weg kreuzt.

  73. Oh wie schön….das wäre etwas für meinen Sohn…er hat Autismus Spektrum Störung und kann sich am besten im Bett, bei warmem Licht und einer schönen CD, entspannen. Die Decke würde ihm bestimmt helfen sich besser spüren zu können LG Katja

  74. Ich entspanne am Besten wenn ich vor dem Gartenhaus sitze, die Vögel und Insekten zu hören sind und sonst nichts. Sonne ist dabei auch nicht verkehrt.

  75. Ich entspanne gern im Garten, beim lesen oder beim kuscheln mit meinem Hund auf dem Sofa. Ich habe eine starke Reizfilterschwäche. Vieles verarbeite ich dann in der Nacht, worunter dementsprechend mein Schlaf leidet. Oft bin ich am Morgen verkrampft. Ich würde mich riesig über eine Gewichtsdecke freuen. Vielen Dank für die Chance die du uns gibst eine zu gewinnen.

  76. Hallo Marlies,

    Entspannungen kann ich am besten, wenn ich Geschwindigkeit aus meinem Alltag herausnehme. Indem ich mir die Zeit nehme einen Tee zu kochen, das passende Geschirr zu nehmen, Kekse auf einem Teller anzurichten und mich dann mit allem hinzusetzen und es zu genießen.

    VG
    Heiko

  77. Ich entspanne am bestem bei ruhigen Spaziergängen mit meinem Hund, abseits vom Trubel, in der Natur.
    Meine Tochter hat so eine Decke – und findet sie toll und wird zu meinem Bedauern nicht verliehen …
    Schöne Aktion!

  78. Dauerhafte Entspannung zu finden ist nicht sehr einfach. Wenn, dann entspanne ich an einem ruhigen, wenig gut erreichbaren Ort (Feld, Wald, See) ohne Menschen in der Nähe und mit Musik auf den Ohren.

  79. Ich entspanne am besten beim Campen – aber das kann ich ja nicht immer. Ich würde die Decke gerne bei meiner Tochter ausprobieren, die große Schwierigkeiten beim Einschlafen hat.

  80. Um ehrlich zu sein klappt entspannen bei mir am Besten wenn ich für mich alleine seichte Unterhaltung genieße, in Form leichter Serien zum Beispiel. Aktuell ist dies Queer Eye, loving it.

  81. Was für ein Zufall, dass du jetzt über die Decken berichtest, ich habe mich erst letztens darüber informiert. Ist aber trotzdem ne Stange Geld. Vielleicht habe ich ja Glück xD

    Ich kann mich am besten entspannen bei einer Folge drei Fragezeichen, am liebsten male ich nebenbei. Dabei kann ich so richtig runter fahren.

  82. Ich entspanne zur Zeit besonders gut auf dem Balkon mit den frisch angepflanzten Blumen und Kräutern. Es ist schön wenn die Blätter der Bäume durch den Wind rauschen und in in Ruhe da sitzen kann.
    Ansonsten kann ich meine Noise-Cancellation-Kopfhörer empfehlen.
    Außerdem liege ich besonders gerne in meinem Bett und kuschele mich ein.

  83. Ich kann mich am besten entspannen wenn ich das Zimmer verdunkle, mich ganz eng und fest in eine Decke einwickle und leise „geordnete“ Musik höre.

  84. Ich möchte die Decke gerne für mein Mann gewinnen. Mein Hase ist ein toller Papa und Ehemann und Hausmann. Er liebt uns sehr, aber wir sind auch sehr anstrengend für ihn. Wenn es zu viel wird, gerade bei grosser Hitze mache ich mit den Kids was allein und er rastet zu Hause beim Lesen oder PC spielen oder Tv schauen. Irgendwie scheint er mir froh nicht mit zu müssen auf den anstrengenden Ausflug und irgendwie tut er sich auch selbst ein bisschen leid, dass er nicht Teilhaben kann. Ein irrer Balanceakt alle Bedürfnisse einer Familie unter einen Hut zu bringen.

  85. Liebe Marlies, erst einmal ein großes Danke schön für Ihr Engagement zur Aufklärung, was eigentlich hinter dem Begriff „Autismus“ steckt; und viel wichtiger: was eben NICHT!!! Da liegt noch sehr, sehr viel Arbeit vor Ihnen allen, die sich diesbezüglich so intensiv engagieren. Was ich leider nur aus endlosen Negativerlebnissen als Mutter eines autistischen Sohnes sagen kann! Wie man hier in Deutschland mit Menschen umgeht, und das als selbsternannte Experten/ Fachkräfte, hätte ich mir niemals träumen lassen, bevor es meinen Sohn gab; und ich muss sagen, dass ich mich für einen Teil meiner Mitmenschen nur schämen kann!
    Nun aber zum eigentlichen Teil, wie sich mein Sohn am besten entspannen kann:
    Stimming, Ruhe/ alleine sein und Aktivitäten mit einer sehr hohen Wiederholungszahl (z.B. Legosteine zu sehr hohen Türmen bauen) oder sortieren von Dingen. Generell gilt jedoch, dass sowohl das Stimming als auch die Aktivtäten mit hoher Wiederholungszahl/ Dinge sortieren nur dann zielführend sind, wenn er dabei seine Ruhe hat. Die Ruhe/ das zurück gezogen sein hat den höchsten Stellenwert, um wieder zu Kräften zu kommen!
    Und genau diese Ruhe wird ihm von selbsternannten Experten/ Fachkräften nicht zugestanden bzw. man masst sich an, für ihn entscheiden zu können, dass er bereits genügend Ruhe gehabt hätte…
    Ein endloses Elend ist das…

    Ich danke Ihnen für Ihr Engagement (auch bezüglich dieser Verlosung, eine tolle Idee!!!) und hoffe, dass Sie (alle) irgendwann diejenigen erreichen werden, die bislang die eigenen Barrieren in den Köpfen nicht abbauen konnten! Mir scheint, dass es ein sehr langer Prozess werden wird mit offenem Ausgang, da ich genannten Personenkreis als nicht sehr empfangsbereit erlebe; leider!

  86. Ich entspanne am besten, wenn ich auf dem Sofa liege und mein kleiner Hund sich daneben legt, so dass ich ihn streicheln kann. Er hat extrem weiches Fell.

  87. Auch, wenn es für viele blöd klingt und vorurteilsbelastet ist, am besten entspanne ich beim Meditieren. Ich nutze dazu eine App, die geführte Meditationsübungen zwischen 3 und 30 Minuten anbietet. Seit etwa einem Jahr versuche ich, das mehrmals pro Woche zu machen und habe damit tatsächlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

  88. Hallo!
    Ich muss leider erst arbeiten, um entspannt zu sein.
    Ansonsten geht auch auf dem Balkon herumgärtnern ganz gut.
    Wenn ich mich auch gedanklich darauf einlassen kann mit den Kindern zu spielen ist das auch super entspannend, weil ich dann alles vergesse.
    Und, ich hatte das Gefühl, das ist gar nicht bis wenig aufgezählt worden, beim Sex, auf jeden Fall spätestens danach.
    Liebe Grüße
    Kirsten

  89. Hallo,
    mir helfen am besten die archaischen Dinge die eine Art Resonanz in den tieferen Schichten meiner Seele erzeugen.
    Ins Feuer schauen, Wasser beim fließen zusehen, Freiheit und Weite auf einem Berggipfel spüren, am Ufer eines Sees sitzen.

  90. Es gibt zwei Szenarien, in denen ich gut entspannen kann: allein auf dem Bett ausgestreckt mit Snacks und YouTube-Videos oder zusammen mit dem Freund, wenn wir nebeneinander lesen, kochen und generell zu Hause in Ruhe rumhängen. (Ich habe bei Gewinnspielen ja nie Glück, aber im Zweifel kann ich jetzt auf eine bezahlbare Gewichtsdecke hinsparen!)

  91. Ich entspanne mit Muskelkater, nach viel Bewegung mit Anstrengung, entweder durch Bouldern oder (sehr) lange Fahrradfahrten. Manchmal auch durch Yoga. Wenn der Körper summt, kann ich schlafen. Meistens unter mehreren Decken.

  92. Für diejenigen, die keine Decke gewinnen, gibt es noch die Möglichkeit, sich selbst eine zu nähen. Man kann sie beispielsweise mit Plastikgranulat füllen, dann ist sie, je nach Gewicht, sogar waschbar. Anleitungen dazu gibt es im Internet. Dafür muss man auch nicht gut nähen können. Ich habe ca. 60 € für das Material ausgegeben. Allerdings wirkt sie bei meinem Sohn nicht so gut.

  93. Vielen Dank für den informativen Artikel. Ich habe schon viel über diese Decken gelesen, sie bisher aber nicht ausprobiert. Wenn ich absolut nicht zur Ruhe komme, setze ich meine Kopfhörer auf und höre die Musik, auf die ich dann spontan Lust habe. Stundenlanges zeichnen wirkt wie eine Meditation, danach fühle ich mich immer gut und entspannt .. 🙂

  94. Vielen Dank für den Artikel – und auch für die vielen Kommentare, die Anregungen geben.

    Ich entspannen beim Sport an der Natur, beim Lesen, Meditation und in der Badewanne.

  95. Ich entspanne mich am besten dabei, mich auf den Boden zu legen und zur Decke zu gucken. Klingt doof, aber durch die Gewöhnung hilft es mir immens.

  96. Im Wald spazierengehn oder in den Bergen wandern – Entspannung pur für mich. Am besten noch auf Wegen, auf denen man stundenlang niemand trifft. Dann bin ich „ich“. Einen ähnlichen Effekt bringt Chanten, also gemeinsames Singen von Mantren, heilsamen Liedern u.Ä. ohne Leistungsdruck.

  97. Wie ich mich beruhige.
    Oder entspanne.
    Nach langer Zeit im Frauenhaus,
    Mit viel Mist, und einem kleinen Baby, dass es nicht anders kannte, und jetzt, da er langsam zu sprechen beginnt, mit 4, und sich langsam als kleiner Autist zu manifestieren beginnt, mit derselben Geschichte und Problemen, die für ihn nichtmal einen Namen haben, kann ich nur für jetzt sprechen. Dass ist unser wichtigstes Thema.
    Und da sind wir beide ähnlich. Wird es viel, kriecht er, frisch Zuhause, in einen Umzugskarton, der extra dafür auf ihn wartet, mit vielen Kuscheltieren zusammen, oder in die Riesenkiste in seinem Zimmer. Und ich in den Futon. Unter den Futon mein Bett, dass ich nicht brauche, weil zu weich, zu gefiltert. Umgekehrt passt leider nicht. Aber die Decke, über dem Kopf, die passt immer. Und langsam durch den Stoff atmen.
    Dann die Augen schließen, ganz weit, und ein bisschen zwischen den Wimpern die Welt verschwommen sehen. Ganz schnell blinzeln. Jetzt weiter öffnen, und dann ganz langsam mit geöffneten Fingern über die Augen wedeln. Gaaanz langsam. Durch den Mund atmen. Oropax machen die Welt jetzt wie die von einem Fisch. So ist meine. Brille weg, damit man nichts hat, was einem anpasst. So bin ich.

    Unter Wasser tauchen, die Ohren müssen den Herzschlag gerade so hören. Versuch, die Nachbarn zu verstehen. Acht! Alle Außen sollen ruhig sein, sonst geht es nicht.
    Oder wasserdichte Lautsprecher. Ganz langsam Hineintauchen. Und von unter dem Wasser hören, wie der Klang sich veränderte Dich verändert, mich verändert.

    Und dann ist da zocken, in eine Welt tauchen, eine manchmal 20 Jahre alte. Jemand anders sein. Abenteuerspiele. Ja, für Kinder. Aber ich bin ja selbst eins. Irgendwie. Oder Autorennen fahren. GTA, gegen die Polizei. Mist, ich kann es nicht steuern, noch schlechter, als ein echtes Auto. Und gegen die Wand. Oder Mario Kart. Gegen die Kinder. Stundenlang. Ich weiß, sie sollten nicht. Ich sollte nicht.

    Schaukeln. Am liebsten die Füße weit ausstrecken und den Kopf nach hinten runterhängen. Stundenlang. Mein Kleiner schafft 6, ich hab mehr geschafft, manchmal den ganzen Tag.

    Einen kleinen Spiegel hab ich genommen, und die Welt hinter mir gespiegelt, und dann schnell bewegt und die Ausschnitte waren mein Einstige in eine Parallelwelt aus Spiegelquadranten. Mache ich manchmal immer noch, heimlich. Wie schaukeln.

    Mich abschirmen. Oropax, hübscher Hut, Sonnenbrille. Wobei ich grad keine hab, in meiner Stärke. Aber eine schlechtere. Dann bin ich weg, von laut und viel und bunt und schnell. Dass ist Unterwassertauchen unterwegs.

    Ich muss da sein, für den Kleinen, sonst landet er beim Vater. Also muss ich klar kommen, ohne Overloads und Meltdowns, zumindest nicht Draußen, muss vor dem Jugendamt bestehen und Stärke zeigen wo Ohnmacht ist, die mich manchmal nichtmal Einkaufen lässt. Aber es geht, es geht immer weiter, und an den Stellen, an denen ich dringend Hilfe erbeten hatte die letzten Jahre, ist jetzt Routine entstanden.

    Routine. Sie hilft mir mich zu entspannen. Achtsamkeit. Im Hier und Jetzt sein. Fühlen, und hören, und den Moment bewusst erleben. Meine Gedanken führen, kontrollieren versuchen, während mir die Kontrolle entgleitet. Eine starke Impression aufrufen, die Farbe rot. Mein Weg zurück zur inneren Ruhe, wenn alles wie eine Welle kommt und mich dahinschwemmt. Gewürze. Pfefferminze Salmiak Big Red Kaugummi Gram Masala Kardamom. Musik, stöhnend laut im Innenohr, Hörverlust entscheidend. Dann wieder ganz leise, weit weg. Manchmal 2 Lieder die passen auf 2 Lautsprechern. Oder eine Rede, Poetry Slam, unter der Wahrnehmungsgrenze, und dann ein Lied woanders dazu. Damit ich Zuhören, mich bewusst werde, was passiert, mir bewusst bin und bleibe.

    Mein Spezialinteresse. Mein absolutes: Touren planen, Dinge wiegen, und packen, Packlisten erstellen und letztlich auch neue Ausrüstung basteln, nähen, fertigen. Und damit in den Wald gehen, erst ein Overnighter, dann eine ganze Tour. 100 km in 3 Tagen. Spiritusmenge neu berechnen. Und wieder von vorn. Sowas halt.

    Schnell spazieren gehen. Den Kleinen in den Kinderwagen, 10, 15 km laufen. Quer durch die menschenarmen Stadtviertel, ab in den Part, den Wald. Den Fluss entlang. Wind spüren, und nassen Sommerregen.

    Lyrik schreiben, Poetry Slam Texte. Oder eine Geschichte beginnen, eine kleine oder riesengroße, in eine längst existente Welt hinein blicken und die Welt um mich herum vergessen. Echt sein, ich sein, und mich dabei auflösen.

    Singen. Oder irgendein Instrument spielen, die Netzscheidung fällt das Gefühl in diesem Moment.

    Zeichnen. Mit Kohle, oder Farbe, je nach Stimmung, was Gutes, um wieder was Gutes zu empfinden.

    Bitteren Kaffee Mandellatte mit Kardamom, heiß und in kleinen Schlucken durch einen Strohhalm schlürfen.

    Heißkaltheiß Duschen.

    Die Kinder fest drücken. Fest gedrückt werden. Mich auf ihn legen wenn er Draußen vor Überladung schreit und schreit und nicht mehr weiß wohin mit seinen Gefühlchen. Natürlich nicht kaputt quetschen. Dass nicht.

    Aber am Allerliebsten in absoluter Stille auf dem Rücken liegen während die Welt abhebt, und sich dreht, in meinem Kopf. Wenn alles schon zuviel ist. Dann landen. Langsam landen. In absoluter Ruhe.

  98. Am liebsten und besten kann ich im Freibad abschalten…wenn das Wasser kalt ist und deshalb fast niemand anders zum Schwimmen dort ist. Dabei Musik oder ein Hörbuch hörend, weil sonst mein Kopf zu laut ist…im Herbst und im Winter gibt es diese Option leider nicht…!
    Ich habe mal angefangen eine Gewichtsdecke zu nähen, es aber nicht bis zum Ende geschafft. Es waren einfach zuviele Linien…

  99. Ganz lieben Dank für eure zahlreichen Teilnahmen und die vielen Entspannungstipps. Auch, wenn ich es allen von Herzen gewünscht habe – das Zufallslos hat zwei Gewinner*innen ermittelt, die bereits von mir benachrichtigt wurden.

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