Der Corona-Virus und COVID-19: Tipps und Tricks, um als Autist*in durch die Krise zu kommen

Innerhalb weniger Tage hat sich unser Leben in Österreich stark verändert. Die Neuigkeiten und Informationen scheinen sich geradezu zu überschlagen. Ab morgen wird es staatlich verordnete Verhaltensregeln geben, die umfassend in unser Alltagsleben eingreifen.
Vermutlich wird es in Deutschland bald ähnliche Maßnahmen geben, um die Covid19-Infektionskurve abzuflachen. Ich beziehe mich in diesem Text aber vorerst nur auf Österreich.

Sehr viele Menschen haben nun Ängste und Sorgen und tun sich mit dem, was um uns herum geschieht, sehr schwer. Auch wenn darüber gewitzelt wird – für Autist*innen kann die aktuelle Situation aus vielerlei Gründen besonders belastend, schwierig und überfordernd sein. All diese Veränderungen machen Angst und kosten Kraft. Viele Informationen und Anweisungen sind zudem recht vage und werfen noch mehr Fragen auf:
Darf man sich beim Spazierengehen mit einer anderen Person treffen, mit der man nicht zusammenlebt? Darf man joggen gehen? Und auf die Hundewiese? Wenn ich Hilfe brauche, darf dann jemand zu mir kommen? Ab wann gilt Hilfsbedürftigkeit als relevant? Welche Termine darf ich wahrnehmen und welche nicht?
Und wem stelle ich all diese Fragen?

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Kommentar zur parlamentarischen Bürgerinitiative „fairändern“

Schwangere Person hält ein Ultraschallbild eines Fötus vor ihrem Bauch.

Frauen* in Österreich erleben unter Schwarz-Blau eine Regierung, die versucht, ihnen hart erkämpfte Rechte nach und nach zu nehmen – zugunsten eines konservativen Rollenbildes. Manches, wie die Bewertung von Arbeitssuchenden via Algorithmus, der Frauen und Minderheiten automatisch schlechter einstuft, geschieht unter den Augen der Öffentlichkeit. Anderes, wie die parlamentarische Bürgerinitiative “fairändern” wird im Verborgenen vorangetrieben.

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