Liebesgeschichte (2)

Ich lehne an der Wand, als wolle ich ihre Stärke aufnehmen und versuche, der Stille habhaft zu werden, die sich über uns legt.  Du lächelst dieses schöne Lächeln, das sich nicht in Bildern fangen lässt und fast vergesse ich, dass Du mehr bist, als die Illusion, die Du für mich geschaffen hast und fast vergesse ich, dass ich mehr bin als der Hunger, den zu stillen ich gezwungen bin. Was bleibt uns noch, als uns im Duft des anderen zu verlieren, brennende Fingerspuren auf bebender Haut zu hinterlassen und das Zittern unserer unruhigen Glieder fortzustreicheln? So sind wir seufzend der Welt entflohen und wissen nicht, ob wir jemals zurückkehren wollen.

3 Gedanken zu „Liebesgeschichte (2)

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